Der große Waldbrand bei Gebhardshain war am Sonntagabend unter Kontrolle. Die Einsatzleitung zeigte sich gegen 22:25 Uhr zuversichtlich, dass das Feuer im Laufe der Nacht vollständig eingedämmt werden konnte.
Nachdem die Einsatzkräfte am Abend abgelöst worden waren, wurde der Einsatz auch nach Einbruch der Dunkelheit fortgesetzt. Der Einsatz der beiden Hubschrauber wurde mit Einbruch der Dunkelheit beendet. Über Nacht blieben rund 30 Einsatzkräfte vor Ort und führten Nachlöscharbeiten durch. Die betroffenen Flächen wurden regelmäßig kontrolliert und vorhandene Glutnester gezielt abgelöscht.
Zusätzlich kamen sogenannte Kreisregner zum Einsatz. Diese bewässerten insbesondere die Randbereiche der betroffenen Flächen und sollten eine erneute Ausbreitung des Feuers verhindern.
Die Einsatzleitung wurde vom Landkreis wieder an die Verbandsgemeinde übertragen. Für Montagmorgen war eine erneute Kontrolle der betroffenen Flächen vorgesehen.







Unterricht an Westerwaldschule fiel aus
Der Unterricht an der Westerwaldschule wurde am Montag ausgesetzt. An der Astrid-Lindgren-Schule fand der Unterricht dagegen regulär statt.
Der Güterverkehr der Westerwaldbahn blieb weiterhin gesperrt. Auch die Verbindungsstraße zwischen Gebhardshain und Steinebach blieb über Nacht im Bereich der Westerwaldschule gesperrt.
Die vorsorgliche Evakuierung von rund 20 Haushalten konnte bereits am Abend aufgehoben werden. Ein Übergreifen der Flammen auf die Wohnbebauung konnte durch den umfangreichen Einsatz der Feuerwehr verhindert werden. Auch die Westerwaldschule war nach aktuellem Stand nicht mehr gefährdet.
(PM/Beitragsbild KV AK, red [LW])