Mit vielen neuen Eindrücken und zahlreichen gemeinsamen Erlebnissen im Gepäck kehrten die Jugendfeuerwehren des Kreises Mettmann am Sonntag aus dem Westerwald zurück. Auf dem Campingplatz Wiedschleife in Roßbach an der Wied verbrachten rund 150 Jugendliche und 50 Betreuerinnen und Betreuer ein abwechslungsreiches Kreiszeltlager. Neben feuerwehrtechnischen Ausbildungsinhalten standen vor allem Teamgeist, Kameradschaft und das gemeinsame Miteinander im Mittelpunkt. Trotz einzelner Regenschauer verliefen sowohl der Aufbau als auch der Abbau der Zeltstadt vollständig trocken.

Erfolgreiche Jugendflamme und Insektenhotels als Naturschutzprojekt

Bereits am Freitag stellten zahlreiche Jugendliche ihr Können bei der Abnahme der Jugendflamme in den Stufen 1 und 2 unter Beweis. Insgesamt 64 Teilnehmerinnen und Teilnehmer meisterten die gestellten Aufgaben erfolgreich. Teil des Programms war auch ein Naturschutzprojekt, bei dem die Jugendlichen eigenständig Insektenhotels bauten. Die entstandenen Werke sollen künftig an Feuerwehrhäusern oder in privaten Gärten ihren Platz finden.

Am Abend besuchten unter anderem Roßbachs Ortsbürgermeister Thomas Boden sowie Wehrleiter Thorsten Wagner das Lager und verschafften sich einen Eindruck vom Geschehen. Auch weitere Führungskräfte der Feuerwehren aus dem Kreis Mettmann nutzten das Wochenende für einen Besuch beim Feuerwehrnachwuchs.

Spannende Wettkämpfe und sportlicher Ehrgeiz

Für Begeisterung sorgte auch das große Wikingerschach-Turnier. Zwölf Mannschaften mit rund 80 Jugendlichen traten gegeneinander an. Im Finale setzte sich die Jugendfeuerwehr Langenfeld durch. Die Plätze zwei und drei belegten die Jugendfeuerwehren Ratingen und Velbert. Das Endspiel verfolgte auch der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes, Guido Vogt, der anschließend selbst zum Spielgerät griff.

Ausflüge und Lagerquiz als weitere Höhepunkte

Der Samstag bot den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein vielfältiges Freizeitprogramm. Neben Besuchen im Schwimmbad, Kletterpark und bei umliegenden Feuerwehren stand auch der Austausch mit anderen Jugendfeuerwehren im Fokus. Besonders erfreut zeigte sich die Lagerleitung über den Besuch von Jan-Eric Henn, Kreisjugendfeuerwehrwart des Landkreises Neuwied, sowie Vertretern der örtlichen Jugendfeuerwehr.

Am Abend wartete mit einem großen Lagerquiz ein weiterer Höhepunkt. Moderatorin Kristina Bambrowicz stellte Fragen aus den unterschiedlichsten Bereichen. Im spannenden Finale zwischen den Jugendfeuerwehren Haan und Ratingen musste schließlich eine Schätzfrage über den Sieg entscheiden.

Dank an Helfer und Blick auf das nächste Zeltlager

Lagerleiter und Kreisjugendfeuerwehrwart Boris Hübener zog nach dem Wochenende ein positives Fazit. Sein Dank galt insbesondere dem Organisationsteam sowie den 50 Betreuerinnen und Betreuern, die die Durchführung der Veranstaltung ermöglichten. Ebenfalls hervorgehoben wurden die Betreiberfamilie Kalteis vom Campingplatz Wiedschleife sowie die Freiwillige Feuerwehr Roßbach. Besonders Thorsten Wagner unterstützte das Lager durchgehend als Ansprechpartner, behielt die Wetterlage im Blick und stellte Material für die Jugendflamme zur Verfügung.

Nach dem erfolgreichen Verlauf richtet sich der Blick bereits in die Zukunft. Unter dem Motto „Nach dem Zeltlager ist vor dem Zeltlager“ laufen bei den Verantwortlichen bereits erste Gedanken für eine mögliche Rückkehr nach Roßbach im Jahr 2028.

(PM Jugendfeuerwehr des Kreises Mettmann, red [LW])