Am 25. April haben Auszubildende der Rettungswache Montabaur gemeinsam mit den freiwilligen Feuerwehren aus Mogendorf und Siershahn eine gemeinsame Übung durchgeführt. Im Vordergrund standen dabei die Zusammenarbeit der beteiligten Organisationen, die Kommunikation im Einsatz sowie die Führungsaufgaben des zuerst eintreffenden Rettungsmittels.

Das angenommene Szenario stellte einen Verkehrsunfall zwischen einem Radlader und zwei Personenkraftwagen dar, wobei eines der Fahrzeuge durch den Zusammenstoß in Brand geriet.

Nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle verschaffte sich der zuerst ankommende Notfallsanitäter einen Überblick über die Lage und stimmte sich unmittelbar mit den Führungskräften der Feuerwehr ab. Neben der Brandbekämpfung lag der Schwerpunkt auf der Erstversorgung der Verletzten sowie der Vorbereitung der technischen Rettung.

Insgesamt mussten fünf verletzte Personen versorgt werden, drei davon waren aus den Fahrzeugen zu befreien. Die Feuerwehr unterstützte in der Anfangsphase zudem bis zum Eintreffen weiterer Kräfte des Rettungsdienstes bei der medizinischen Erstversorgung. Die technische Rettung wurde eng zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst abgestimmt durchgeführt, wobei besonders die Schnittstelle der Zusammenarbeit im Fokus stand. Ziel war es, ein gegenseitiges Verständnis für die jeweiligen Anforderungen im Einsatz zu fördern und diese klar und nachvollziehbar zu kommunizieren.

Beide Organisationen zogen im Anschluss ein positives Fazit. Solche gemeinsamen Trainings tragen dazu bei, die Zusammenarbeit bei künftigen Einsätzen weiter zu verbessern. Ein Dank gilt der Autovermietung & Abschleppdienst Müller GmbH aus Montabaur für die Bereitstellung der Übungsfahrzeuge.

Text: Frederic Gielsdorf, Bereitschaftsleiter DRK Wirges

(PM FW VG Wirges, red [LW])