Am Dienstagnachmittag ging bei der Leitstelle Montabaur ein Notruf über einen Gebäudebrand in Hellenhahn-Schellenberg ein. Parallel zur laufenden Notrufabfrage wurde die Feuerwehr bereits mit dem Stichwort B3.01 „Gebäudebrand“ alarmiert.

Schon auf der Anfahrt war eine große Rauchsäule sichtbar, die auf eine in Vollbrand stehende Doppelhaushälfte hinwies. Aufgrund der starken Flammenentwicklung war auch die zweite Hälfte des Gebäudes unmittelbar gefährdet. Die Brandbekämpfung wurde daher sofort von zwei Seiten eingeleitet. Diese Maßnahmen zeigten rasch Wirkung, sodass die angrenzende Gebäudehälfte gehalten werden konnte.

Die Bewohner konnten sich selbstständig aus dem Gebäude retten und blieben unverletzt. Ein Hund wurde durch einen Atemschutztrupp aus dem Gebäude gerettet.

Nach bisherigen Erkenntnissen entstand der Brand vermutlich im Bereich einer an das Wohnhaus angrenzenden Scheune, unter anderem im Zusammenhang mit unsachgemäßen Flexarbeiten. Das Feuer griff anschließend auf das Wohngebäude über. Das Haus ist derzeit nicht mehr bewohnbar.

Im Verlauf des Einsatzes wurden insgesamt rund 20 Trupps unter Atemschutz mit handgeführten Strahlrohren eingesetzt. Zusätzlich kam eine Drehleiter mit Wenderohr zum Einsatz. Die Einsatzkräfte wurden durch den DRK-Ortsverein Rennerod medizinisch abgesichert.

Die direkt am Einsatzort vorbeiführende B255 musste für die Dauer der Löscharbeiten zwischen Hellenhahn-Schellenberg und Höhn voll gesperrt werden.

Im Einsatz waren die Feuerwehren Hellenhahn-Schellenberg, Neustadt, Seck, Rennerod, Höhn sowie Westerburg. Unterstützt wurden sie durch den DRK-Ortsverein Rennerod, den Energieversorger und die Polizeiinspektion Westerburg. Insgesamt waren über 100 Einsatzkräfte vor Ort. Die Einsatzleitung lag bei der Wehrleitung.

(PM POL, FW VG Rennerod, red [LW])