Auf Anforderung der Technischen Einsatzleitung Mayen-Koblenz machten sich am Freitagabend gegen 18 Uhr die Waldbrandzüge aus den Kreisen Rhein-Lahn, Neuwied, Westerwald und Altenkirchen auf den Weg nach Langenfeld. Dort übernahm der Waldbrandzug des Rhein-Lahn-Kreises unter der Führung von Waldbrandzugführer Boris Hillenbrand einen eigenen Einsatzabschnitt zur Brandbekämpfung.

Der Waldbrandzug des Rhein-Lahn-Kreises besteht aus fünf Tanklöschfahrzeugen, drei Mehrzweckfahrzeugen mit spezieller Ausrüstung für die Waldbrandbekämpfung sowie einem Einsatzleitwagen. Die Fahrzeuge sind bei den Feuerwehren Nassau, Singhofen, Holzappel, Lahnstein, Kamp-Bornhofen, Dachsenhausen und Katzenelnbogen stationiert und werden auch im Rahmen der örtlichen Gefahrenabwehr eingesetzt.

Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Guido Erler begleitete den Waldbrandzug und fungierte vor Ort als Verbindungsperson zwischen den Einsatzkräften und der Technischen Einsatzleitung.

Insgesamt waren 35 Einsatzkräfte des Waldbrandzuges in drei unterschiedlichen Bereichen tätig. Eine Gruppe bewegte sich zu Fuß mit Handwerkzeugen und Löschrucksäcken durch das Waldgebiet. Die Tanklöschfahrzeuge bekämpften ein Saumfeuer, bei dem Bäume brannten. Eine weitere Gruppe stellte gemeinsam mit örtlichen Landwirten die Löschwasserversorgung sicher. Hierfür kam unter anderem der eigene Löschwasserfaltbehälter mit einem Fassungsvermögen von 25.000 Litern zum Einsatz.

Gegen 3 Uhr am Samstagmorgen wurde der Waldbrandzug des Rhein-Lahn-Kreises durch die landesweit vorgehaltenen Waldbrandtanklöschfahrzeuge abgelöst.

Landrat Jörg Denninghoff bedankte sich gemeinsam mit Boris Hillenbrand und Guido Erler bei den eingesetzten Kräften für ihren engagierten und unermüdlichen Einsatz bei der Brandbekämpfung.

(PM KV Rhein-Lahn, red [LW])