Am Montag, 30.03.2026, gegen 02.00 Uhr kam es auf der Autobahn 3 bei Ransbach-Baumbach zu einem Verkehrsunfall mit einem Tiertransporter. Der mit rund 40 Rindern beladene Lastzug aus Niedersachsen verunglückte aus bislang ungeklärter Ursache zwischen den Anschlussstellen Dierdorf und Ransbach-Baumbach.
Aufgrund der Unfallaufnahme und umfangreicher Bergungsmaßnahmen wurde die Richtungsfahrbahn Frankfurt/Main zunächst vollständig gesperrt. Eine Ausdehnung der Sperrung bis in die Morgenstunden und den Berufsverkehr hinein konnte nicht ausgeschlossen werden. Feuerwehr und Polizei waren mit starken Kräften im Einsatz, zudem wurde ein Veterinär zur Begutachtung der Tiere hinzugezogen. Verkehrsteilnehmer wurden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren.
Im weiteren Verlauf konnte der rechte Fahrstreifen an der Unfallstelle in der Gemarkung Oberhaid, Kilometer 75,5 in Fahrtrichtung Frankfurt, aufgrund von Reinigungsarbeiten weiterhin gesperrt bleiben.
Der verunfallte Tiertransporter wurde auf ein Firmengelände in Ransbach-Baumbach verbracht. Die Bergung der insgesamt 22 Jungbullen aus dem Anhänger gestaltete sich schwierig. Die Maßnahmen wurden durch das zuständige Veterinäramt der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises überwacht.
Nach aktuellem Stand ist davon auszugehen, dass die Tiere aus dem Anhänger, die den Unfall überlebt haben, noch am selben Tag geschlachtet werden mussten. Die neun Jungbullen im vorderen Bereich des Transporters wurden zu einem landwirtschaftlichen Betrieb gebracht und dort ebenfalls durch das Veterinäramt untersucht.
Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.
(PM POL, red [LW])