Die Technische Einsatzleitung des Landkreises Mayen-Koblenz hat kürzlich an einer ganztägigen Fortbildung in Miesenheim teilgenommen. Die Veranstaltung bildet den Auftakt einer umfassenden Schulungsreihe. Ziel ist es, ein leistungsfähiges Netzwerk zwischen Einsatzkräften sowie den Verwaltungen des Landkreises und der kreisangehörigen Verbandsgemeinden und Städte aufzubauen.

Durch einheitliche Ausbildungsstandards und gemeinsame Übungen soll die Zusammenarbeit bei Katastrophen und Großschadenslagen langfristig verbessert werden. Insgesamt nahmen 45 Einsatzkräfte der Technischen Einsatzleitung an der Fortbildung teil. Diese übernehmen im Ernstfall die Führung größerer Einsätze unter Leitung des Landkreises – auch im Schichtbetrieb.
Landrat Marko Boos eröffnete die Veranstaltung und würdigte das Engagement der Einsatzkräfte: „Nur durch gut abgestimmte Strukturen und gemeinsame Vorbereitung können wir in Notlagen schnell und effektiv handeln“, betonte er.
Auch Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Rainer Nell unterstrich die Bedeutung gemeinsamer Übungen: „Die enge Verzahnung von Gemeinden und Landkreis ist entscheidend, um auch bei größeren Schadenslagen, wie etwa Stromausfällen, handlungsfähig zu bleiben.“
(PM KV MYK, red [LW])