Am späten Mittwochnachmittag (5. August 2026) wurde gegen 17:15 Uhr die Wehrleitung der Verbandsgemeindefeuerwehr Altenkirchen-Flammersfeld zur Unterstützung der Polizei Altenkirchen bei der Suche nach einer vermissten Person alarmiert.

Die Person aus der Werkstatt für behinderte Menschen „Lebenshilfe“ in Flammersfeld hatte sich seit etwa 15:30 Uhr unbemerkt aus der Einrichtung entfernt. Erste Suchmaßnahmen im unmittelbaren Umfeld durch die Polizei und Betreuungskräfte blieben zunächst erfolglos.

Da die vermisste Person als desorientiert eingestuft wurde und auf Medikamente angewiesen war, wurde die Suchaktion in enger Abstimmung zwischen Polizei und Feuerwehr deutlich ausgeweitet. Im weiteren Verlauf wurden Fahrzeuge und Einsatzkräfte aller neun Löschzüge der Verbandsgemeindefeuerwehr Altenkirchen-Flammersfeld alarmiert.

Zusätzlich kamen Spezialkräfte zum Einsatz. Dazu gehörten mehrere Drohneneinheiten aus dem Landkreis sowie aus dem Kreis Neuwied, geländegängige Fahrzeuge aus dem Kreisgebiet und Hundestaffeln, unter anderem aus Siegen. Auch Einsatzkräfte der Verbandsgemeindefeuerwehr Puderbach unterstützten die Suche im Grenzbereich.

Um den Brandschutz für mögliche Paralleleinsätze weiterhin sicherzustellen, wurden einzelne Löschfahrzeuge mit Besatzung an den Feuerwehrhäusern in Horhausen und Flammersfeld bereitgehalten.

Durch eingegangene Zeugenhinweise ergab sich schließlich eine konkrete Sichtung der vermissten Person im Bereich der Ortslage Seelbach. Daraufhin konzentrierten die Einsatzkräfte ihre Suche auf die Umgebung der Gemeinde.

Gegen 21:00 Uhr führte die Suchaktion zum Erfolg: Ein Feuerwehrtrupp konnte die vermisste Person in einem Waldstück nahe der L267 („Langguck“) wohlbehalten auffinden.

Insgesamt waren rund 150 Kräfte von Feuerwehr, Polizei und DRK an der Suchaktion beteiligt. Zusätzlich unterstützte ein Polizeihubschrauber die Maßnahmen.

(PM FW VG AK-FF, red [LW])