Am Samstag, den 17. Januar 2026, führte die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Rengsdorf-Waldbreitbach (VG-RW) eine Ausbildungsveranstaltung für Einsatzkräfte durch. Thema der Schulung waren Brände im Zusammenhang mit Batterien.





Das Risiko, dass Brände durch Batterien entstehen oder von ihnen beeinflusst werden, nimmt stetig zu. Besonders bei wiederaufladbaren Batterien (Akkus) spezieller Bauart, wie zum Beispiel Lithium-Ionen-Akkus, besteht die Gefahr eines sogenannten thermischen Durchzündens. Diese Akkus werden nicht nur in handgeführten Geräten genutzt, sondern auch in Heimspeicheranlagen von Photovoltaikanlagen sowie in Elektrofahrzeugen.
Auch die Feuerwehr der VG-RW musste bereits mehrfach zu Einsätzen ausrücken, bei denen solche Batterien eine Rolle spielten. Auf Grundlage dieser Einsatzerfahrungen beteiligte sich die Feuerwehr an einem wissenschaftlichen Forschungsprojekt des Vereins zur Förderung des Brandschutzes (VFdB). Die Ergebnisse dieses Projekts wurden anschließend in einer Schulung zusammengefasst.
Im Rahmen der Ausbildung vermittelten Ausbilder des VFdB sowie des Instituts der Feuerwehr in Münster in einem theoretischen Teil die Grundlagen und passende Einsatztaktiken. In anschaulichen Praxisversuchen wurde außerdem gezeigt, wie sich Akkus im Brandfall verhalten.
Alle Teilnehmenden waren sich einig, dass sie mit dem vermittelten Wissen künftige Einsatzlagen sicherer und gezielter bewältigen können.
(PM / Fotos: FW VG RW,red)